Die Implementation der ANKOM-Anrechnungsverfahren und deren Qualitätssicherung - Anspruch und erste Ergebnisse

Im März 2007 fand in Hannover die erste Vernetzungskonferenz der BMBF-Initiative Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge (ANKOM) mit weiteren Anrechnungspionieren statt. Mit diesem ersten Treffen war die Zielsetzung verknüpft, den Dialog zwischen den Akteuren und Institutionen, die Anrechnung praktizieren oder praktizieren wollen, zu fördern. Es ging darum, von den Erfahrungen anderer zu profitieren und die eigenen Erfahrungen zu teilen (siehe "Dokumentation 1. Vernetzungskonferenz"). Auf diesem Treffen wurde auch der Wunsch nach einer Fortsetzung des Dialogs geäußert. Diesem Wunsch wird mit dem zweiten ANKOM-Vernetzungsworkshop in Berlin entsprochen.

 

Das zweite Vernetzungstreffen steht auf zwei Säulen. Säule Eins beinhaltet die direkte Vernetzung. Es geht um die Fortsetzung, Erweiterung und Vertiefung des Austauschs innerhalb der „Anrechnungs-Community“. Säule Zwei besteht in dem inhaltlichen Austausch zum Thema Qualität. Die zahlreichen Diskussionen in der „Community“ sowie der Fortgang der Arbeit der regionalen ANKOM-Entwicklungsprojekte haben gezeigt, dass diesem Aspekt hohe Bedeutung beizumessen ist. Es bedarf der ausführlichen Auseinandersetzung zu diesem Thema, um dem nach wie vor existierenden Vorurteil gegenüber Anrechnung als nicht ausreichend qualitätsgesichert entgegenzutreten.

 

Sowohl inhaltlich als auch methodisch will das zweite Vernetzungstreffen Neues bringen. Neben der Präsentation der „Leitlinie zur Qualitätssicherung von Anrechnungsverfahren“ und deren Diskussion sowie Weiterentwicklung erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine im ANKOM-Kontext bislang noch nicht eingesetzte Methode zur Vernetzung. Mithilfe des sogenannten „Pre-Arranged-Meeting-Service“ (PAMS)

ist eine strukturierte Form der Vernetzung möglich, die eine aktive Beteiligung aller Anwesenden beinhaltet und einen hohen Nutzen verspricht. Die bei der Anmeldung angegebenen Gesprächsthemen und Partnerwünsche werden so verarbeitet, dass jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin ein individuelles und maßgeschneidertes Vernetzungsprogramm zur Verfügung steht.

 

 

Weitere Informationen http://ankom.his.de